Hilfe für Bewerber

1. Sammeln Sie möglichst viele Informationen

Noch immer stellen persönliche Kontakte und Empfehlungen die wichtigsten Informationsquellen für offene Stellen dar. Daher sollten Sie sich in Ihrem persönlichen und beruflichen Umfeld nach freien Stellen und Ansprechpartnern umhören. Auch wenn z. Zt. keine freien Positionen in Ihrem Wunschbereich zu besetzen sind, sollten Sie die genaue Firmenadresse mit den jeweiligen Ansprechpartnern notieren und entsprechend ablegen. Es lohnt sich auch, Anzeigen von Unternehmen auszuschneiden, die vielleicht nicht direkt eine von Ihnen gewünschte Position ausgeschrieben haben, Ihnen jedoch vom Produkt oder der Identität her als ein interessanter möglicher Arbeitgeber erscheinen.

Wenn Sie mit offenen Augen im täglichen Leben bewusst nach Quellen bzw. Firmen suchen, werden Ihnen viele neue Adressen auf- bzw. einfallen, die für Sie in Frage kommen könnten.

Der Entwicklung der Technologie folgend, bietet das Internet inzwischen mit einer Vielzahl von Jobbörsen für Ausbildungsberufe und Stellenangebote aller Art einen der größten Stellenmärkte überhaupt und das mit Top-Aktualität und weitreichenden Selektionsmöglichkeiten.

2. Reagieren Sie schnell auf Stellenangebote

Wenn Sie von einem für Sie interessanten Stellenangebot erfahren haben, sollten Sie sich möglichst umgehend bewerben.

Dabei dürfen Sie jedoch nicht übereilt vorgehen, sondern wohlüberlegt und professionell. In der Regel erwarten Firmen eine Reaktion auf Anzeigen innerhalb eines Zeitraumes von zwei Wochen bis maximal vier Wochen.

Sollten Sie sich erst verspätet bewerben können, dann geben Sie im Anschreiben den Grund (z. B. Urlaub) für Ihre späte Reaktion an.

3. Es muss erkennbar sein wofür Sie sich bewerben

In Ihrem Bewerbungsschreiben sollten Sie Bezugselemente aus der Stellenanzeige aufnehmen, die einen konkreten Bezug zwischen Stelle und Bewerber erkennen lassen.

Nur, wenn Sie eine Verbindung zur Stellenanzeige, einem Gespräch oder einem anderen Anlass herstellen, wirkt Ihre Bewerbung und damit Ihr Interesse für dieses spezielle Stellenangebot zielgerichtet.

4. Fassen Sie sich kurz

Anschreiben mit mehr als einer Seite Umfang werden meist sofort aussortiert. Dieser Bewerber ist oft nicht in der Lage, relevante Informationen zu filtern und kurz, aber dennoch effektiv in Worte zu fassen.

Denken Sie dabei auch daran, dass ein Personalverantwortlicher nicht selten mehrere hundert Bewerbungen auf eine Stellenanzeige erhält. Daher ist ein kurzes, aber informatives Bewerbungsschreiben, das alle relevanten Daten und Fakten zum Bewerber vermittelt, ein positives Merkmal.

5. Ihre Bewerbung ist zu groß für den Email-Anhang

Ziehen Sie Ihr Dokument unter https://smallpdf.com/de/pdf-verkleinern in das pdf-Feld und laden Sie dann Ihr Dokument in gleicher Qualität nur kleiner wieder herunter. Vorteil für Sie: Sie sparen Speicherplatz!

6. Achten Sie auf Formalitäten

Hierzu zählt vor allem die korrekte Angabe der Firmenbezeichnung und des Ansprechpartners, der die Unterlagen erhalten soll. Wer hier Sorgfalt walten lässt, zeigt, dass er interessiert ist. Wenn z. B. kein Ansprechpartner in der Anzeige genannt ist, sollten Sie sich telefonisch erkundigen.

Und genau wie Sie sich ärgern, wenn Ihr Name auf einem an Sie adressierten Brief falsch geschrieben ist, reagieren auch Unternehmen empfindlich, wenn die Firmenbezeichnung oder der Name des Ansprechpartners nicht korrekt wiedergegeben wird.

Ein solcher Fehler darf Ihnen nicht unterlaufen.

7. Das Foto – Der erste persönliche Eindruck

Ein Foto ist nicht zwingend erforderlich, jedoch sagt ein Bild meist mehr aus als 1000 Wörter, was soweit in die eine als auch in die andere Richtung gehen kann. Auch wenn Fotos vom Fachmann meist teurer als Automatenfotos sind, bringen sie Ihre Persönlichkeit doch wesentlich besser zur Geltung. Daher gilt als Faustregel: wenn ein Foto, dann ein gutes Foto.

8. Bewerbung kostenlos?

Lassen Sie sich Ihre Bewerbung von der Arbeitsagentur bezahlen! Wie, werden Sie jetzt vielleicht fragen? Indem Sie die folgenden 3 Schritte befolgen, beteiligen Sie Ihre Arbeitsagentur an den Bewerbungskosten. Melden Sie sich bei Ihrer Arbeitsagentur arbeitslos bzw. -suchend. Stellen Sie den Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten. Reichen Sie Ihre gesammelten Quittungen ein und lassen Sie sich die Kosten erstatten. Wichtig: Voraussetzung hierfür ist die vorherige Absprache mit Ihrem Arbeitsberater bei der Arbeitsagentur.

Mit der nächsten Lohn- oder Einkommenssteuererklärung können Sie alternativ Ihr Finanzamt an allen Bewerbungskosten beteiligen. Aber dies gilt auch nur dann, wenn Sie alle Belege, Rechnungen und Quittungen aufbewahrt haben. So sind dann auch höherwertige Materialien nicht mehr teuer.

9. Fragen Sie nach

Wenn Sie etwa drei bis vier Wochen nach der Einsendung Ihrer Unterlagen noch keine Reaktion erhalten haben, fragen Sie telefonisch nach, ob Ihre Unterlagen eingegangen sind und wie der aktuelle Entscheidungsstand bzgl. der zu vergebenden Stelle ist.

Bereiten Sie ein solches Telefonat immer gut mit schriftlichen Notizen vor. Halten Sie hierzu die Kopie Ihres Anschreibens ebenso bereit wie die Stellenanzeige. Es gilt, höflich und interessiert zu wirken.

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